Ausflug Weissenstein

Ausflug auf den Weissenstein vom März 2018

 

Was für ein Wetterglück hatten wir am Montag 5. März 2018 und am Freitag 9. März 2018.

Seit unserem letzten Ausflug ist schon wieder ein Jahr vergangen. Wie schnell die Zeit vergeht. Alle Beteiligten freuten sich sehr darauf. Je über 20 Hundehalter mit ihren Hunden versammelten sich bei der Talstation Oberdorf um auf den Weissenstein zu gelangen. Etwas aufgeregt sind Hund und Halter. Das überträgt sich auf die ganze Gruppe. Aber es hat sich schnell wieder gelegt. Der eine oder andere Hund drängt sich vor und will so schnell wie möglich die lange Treppe zur Gondelbahn hoch. Doch dieser wird schnell vom Halter korrigiert und nach hinten gedrängt. Anstehen muss gelernt sein. Die Hunde üben allesamt Selbstkontrolle. Sie müssen warten. Beim Drehkreuz zur Gondel hatte doch der eine oder andere Hundehalter noch seine Mühe. Läuft der Hund direkt mit, bekommt er das Drehkreuz direkt in den Nacken. Das ist sicher nicht angenehm und er wird sich das nächste Mal überlegen, ob er seinem Führer noch trauen kann und dieses Drehkreuz noch einmal passieren will.

Der Hund ist in diesem Fall entweder voraus zu lassen, oder mit einem Sitz hinter dem Drehkreuz in die Warteposition zu bringen, um ihn dann, wenn wir passiert haben, abrufen zu können.

Zwei oder drei Hunden musste ich beim Einsteigen in die Gondel „nachhelfen“. Viel Zeit bleibt nicht, die Gondel ist ja am Vorbeifahren. Darum gibt es kein Überlegen für den Hund. Das Einsteigen geht blitzschnell mit einem kleinen aber bestimmten „Schupps“. Alles gut gegangen und nichts passiert. Manche Hunde Schütteln sich, die anderen lecken sich über die Schnauze, manche müssen mehrmals Gähnen und wieder andere haben auf ihrem schwarzen Fell gerade sichtbare Schuppen gebildet. So ein Ausflug darf etwas Stress mit sich bringen. Um so grösser ist dann die Freude oben auf dem Berg. Der Stress ist vergessen, jetzt ist Spielen angesagt. Juhuiii……….welche Freude herrscht als sich die Karabiner von der Leine lösen. Alles liegt drin was ein glückliches Hundeleben und einen zufriedenen Hundehalter ausmacht. Die Menschen schauen, lachen, reden, zücken ihr Handy und ihre zufriedenen Gesichter sprechen Bände. Die Hunde spielen, rennen, schnuppern, graben im Schnee, machen Spielaufforderungen mit Blickkontakten zum anderen Hund. All dieses erwünschte Verhalten wird von uns gutgeheissen. Wollen zwei aber ein Mobbing gegen einen veranstalten, wird dieses unerwünschte Verhalten sofort von uns abgebrochen.

Dann werden wir im Kurhaus mit Flammkuchen verwöhnt und die Gastfreundschaft wird uns auch im Sennhaus bei Speis und Trank entgegengebracht. Die Zufriedenen Hunde liegen dabei entspannt neben den Tischen.

Danke allen Beteiligten für diesen wunderbaren Ausflug. Wir werden diesen im nächsten Jahr wiederholen.

 

 

 

 

 

Ausflug Weissenstein  Februar 2020

Zwischen Wetterkapriolen mit einem Sturmtief nach dem anderen, wagten wir es trotzdem Ende Februar mit riesigen Hundegruppen den Solothurner Hausberg zu erkunden. Am Montag, 24. Februar reihen sich 28 neugierige und lebhafte Hunde mit ihren Besitzern bei der Talstation zur Gondelbahn ein. Das Warten auf engem Raum ist für manche Hunde eine Herausforderung. Unsere Gruppe meisterte das aber mit Bravour. Da viele bereits in den vorderen Jahren beim Ausflug dabei waren, ist eine wirkliche bewundernswerte Ruhe zu spüren. Noch das Drehkreuz richtig passieren, (wer nicht aufpasst, schlägt das Drehkreuz dem Hund auf den Kopf) schon kann es losgehen mit dem Einsteigen in die langsam nahende Gondel. Für manche Hunde war das ganz neu. Sie haben aber bereits den erfahrenen Hunden beim Einsteigen zusehen können. Ich stehe ebenfalls helfend zur Seite. Sollte ein Hund zögern wird er, ehe er sich versah zackig in die Gondel geschoben. Wie alle Jahre steigen aus Sicherheitsgründen pro Gondel immer nur zwei Besitzer mit ihren Hunden ein. So kann bei einer starken Bedrängung keine Aggression entstehen. Jeder hat dann eine Ecke für sich.

Oben angekommen, war die Enttäuschung weil der Schnee fehlte bei Mensch und Hund schon zu spüren. Aber die Hunde hatten trotzdem sichtlich Spass als die Karabinerhaken klickten und sich für sie eine grosse Fläche Freiheit sichtbar ist.

Müde und zufrieden durften wir die Gastfreundschaft vom neu renovierten Kurhaus Weissenstein mit herrlichem Flammkuchen in allen Varianten geniessen. Den Vierbeinern wurde vom Personal extra Wasser gebracht. Das wussten wir sehr zu schätzen.

 

Am Freitag, 28. Februar ging es noch einmal Richtung Weissenstein. Ich denke, es war der schönste Tag des ganzen Winters. Die Sonne verwöhnte uns. Diesmal mit 38 Hunden und deren Besitzern. Nach Sturmtief (Bianca) und heftigem Schneefall war das eine wirkliche Herausforderung. Betreffend Schnee konnten wir uns also nicht beklagen. Die hügeligen Wiesen hatten es in sich. Aufgrund des Sturmes hatte es entweder den Schnee weggefegt, oder es lag einen halben Meter oder mehr. Hunde und Menschen hatten es darum sehr lustig. Im Schnee versunkene Menschen "retten", Stürze verhindern oder wenn passiert ist, dem Menschen wieder helfen beim Aufstehen. Alle immer mit einem Lachen auf den Lippen. Den Hunden machten diese Verhältnisse nichts aus. Wir mussten keine Hunde aus dem Schnee "retten". Die fanden das so toll und spassig. Sie konnten nicht so schnell Rennen wie gewohnt, machten dafür aber andere Sachen wie: Sich im Schnee den Rücken massieren, auf den Vorderpfoten den Hang hinunter Rutschen, zusammen Spielen und vieles mehr. Die Hunde zeigten allesamt ein gewünschtes Verhalten.

In Vorfreude auf ein leckeres Zvieriplättli machten wir uns wieder auf die Schneewanderung zurück zum Sennhaus. Im alten Stall genossen wir wie alle Jahre die Gastfreundschaft der Familie Niederberger. Ein grosses Lob an alle Hundebesitzer. Dank Mithilfe von allen werden auch dieses Jahr die Ausflüge in bester Erinnerung bleiben. Ich bedanke mich auch für das mir entgegen gebrachte Vertrauen. Denn es ist nicht gerade alltäglich, dass 30 und fast 40 Hunde, die sich zum Teil noch nie vorher gesehen haben, so friedlich miteinander rennen und spielen können.

 

 

Fotos in der Fotogalerie

Erika Howald