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Der Hund an sich

 

Hunde stammen von Wölfen ab und in jedem Hund - ob Dogge oder Rehpinscher - steckt noch viel vom Wesen des Wolfs.

 

Wölfe und Hunde sind hochsoziale Rudeltiere. Ihr Rudel oder ihre Meute bietet ihnen alles: Schutz, soziale Umwelt, Nahrung, Geborgenheit, Geschlechtspartner. Jeder Wolf - und jeder Hund - kennt genau seinen Platz im Rudel. Wenn dies nicht der Fall ist, fühlt sich das Tier unwohl und versucht, seinen eigenen Rang auszutesten.


 

Das soziale Umfeld im Rudel hat bei den Wölfen zu einer hohen sozialen Intelligenz geführt: Für einen Wolf ist es lebenswichtig, die Stimmung eines Rudelgenossen richtig einzuschätzen. Ebenso haben Hunde eine einzigartige Fähigkeit erworben, Stimmungen von Menschen zu spüren und darauf zu reagieren. Kein anderes Heim- oder Haustier kann das in diesem Ausmass.

 

Wölfe jagen grosse Beute wie Hirsche oder Elche im Rudel. Im Rudel sind Wölfe viel mächtiger als allein und können Tiere töten, gegen die sie als Einzeltiere machtlos wären. Auch Hunde fühlen sich in der Meute mächtiger. Zusammen mit anderen Hunden - und zusammen mit ihrer Familie - fühlen sie sich mächtiger und trauen sich mehr zu - im Guten wie im Schlechten.

 

Wölfe sind in erster Linie Fleischfresser - und das ist auch der Hund geblieben. Allerdings hat er sich in der gemeinsamen Geschichte mit dem Menschen die Fähigkeit erworben, auch einen gewissen Anteil anderer Nahrung zu verdauen, die in den Essensresten des „Allesfressers Mensch" vorkommt.

 

Wölfe sind ausgesprochene Bewegungstiere. Auf der Jagd können sie in einer Nacht grosse Distanzen zurücklegen. Traben und laufen sind ihre Stärken. Auch Hunde brauchen viel Bewegung, um gesund zu bleiben.

 



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